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Das Mittelmeer


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das_mittelmeer:geographie:laenderkundlicher_ueberblick

Länderkundlicher Überblick

Die regionale Geographie versucht die raum-zeitlichen Interaktionen und Interdependenzen natur- und kulturräumlicher Phänomene darzustellen. Notwendige Voraussetzung hierfür ist eine Definition des darzustellenden Raumes.

Räumlichkeiten sind jedoch selten linear abzugrenzen, die Grenz- und Übergangszonen sind meist sehr breit und je nach analysiertem Parameter unterschiedlich. Das trifft auch auf den europäischen Mediterranraum zu. Die stärkste gemeinsame Klammer der ans Mittelmeer grenzenden Gebiete ist wohl die klimatische. Die hygro-thermischen Charakteristika der sommertrockenen mediterranen Subtropen beeinflussen sowohl Flora und Fauna als auch die sozio-ökonomischen Muster der den Raum nutzenden Bevölkerung. Aus diesem Blickwinkel erscheint die Verwendung des Begriffs „Mediterran“ bzw. „Mediterranraum“ gerechtfertigt. Andererseits ist aus pragmatischen Gründen für viele wirtschafts- und sozialräumliche sowie politisch-prognostische Aspekte eine Abgrenzung des Raumes nach administrativen Einheiten (meist Staatsgrenzen) sinnvoll. Insofern erscheint die Bezeichnung „Mittelmeerraum“ als richtiger. Wie in der regionalen Literatur üblich, sollen hier beide Namen, Mediterran- und Mittelmeerraum, synonym verwendet werden.

das_mittelmeer/geographie/laenderkundlicher_ueberblick.txt · Zuletzt geändert: 2015/08/25 16:23 von jakob